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Nationalpark Santa Rosa

Der Nationalpark Santa Rosa schützt einen der letzten Trockenwälder der Pazifikküste Mittelamerikas. Mit einer Fläche von 50.000 Hektar ist heute die gesamte Halbinsel unter diesen Schutz gestellt. Trotz des etwas kargen Eindrucks wachsen hier über 250 Pflanzenarten. Im immergrünen Feuchtwald des nördlichen Teils wachsen besonders viele Baumarten, darunter der Kalebassen-Baum sowie Orchideen.

Man kann 100 Säugetierarten, 200 Vogelarten und viele Reptilien beobachten. Mit etwas Glück sieht man eine Boa, Pekaris, den Weißrüsselbär, Hirsche, Leguane und Affen. An den Stränden des Parks legen Schildkröten während der Monate September und Oktober ihre Eier ab. Die feinsandigen Strände laden zwar zum Baden ein, bieten aber kaum Schutz vor der sengenden Sonne.

Vom Parkbüro aus führt ein mehrere Kilometer langer Wanderweg zur Playa Naranjo, der auch zu Aussichtspunkten führt. Der Park ist von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 6 US $ pro Person. Von der Interamericana aus sind es 6 km bis zum Parkeingang, wo sich ein kleines Dorf für Wissenschaftler und Studenten befindet.

 

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