
Nationalpark Palo Verde
Der Park hat eine Fläche von etwa 10.000 Hektar und liegt auf einer Tiefebene zwischen den Flüssen Rio Tempisque und Rio Bebedero. Die Vegetation im Park besteht überwiegend aus Trockenwald und Feuchtwald. In der Regenzeit wird aus dem Park schnell ein Mangrovensumpf. Die sich im Park befindlichen Kalkfelsenhügel mit bis zu 240 m Höhe sind eine besondere Erscheinung. Die dort gemachten Fossilienfunde lassen annehmen, daß sich die Gegend einst unter dem Meeresspiegel befand. Der Park verdankt seinem Namen von einem Johannisbrotbaum, der dort vorkommt. Man kann im Trockenwald die Tierwelt ganz prima beobachten. Es gibt Mantelbrüllaffen, Totenkopfäffchen, Weißrüsselbären, Krokodile und mehr. Aber die Hauptattraktion stellt die Vogelwelt dar, welche in ihrer Konzentration als einmalig für ganz Zentralamerika gilt. Besonders in der Trockenzeit kann man dort zehntausende von Enten, Sichlern, Störchen, Löfflern und Reihern beobachten. Auch der seltene, hellrote Ara lebt dort.
Aufgrund der relativ hohen Temperaturen von durchschnittlich 25 Grad Celsius gibt es dort auch viele Insekten. Rechnen sie mit vielen Stechmücken und nehmen sie entsprechende Hilfsmittel mit. Der Park ist von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 6 US $ pro Person. Während der Trockenzeit herrscht oft Wassermangel. Die Station im Park vermietet Betten nur an Wissenschaftler.Für den Besuch wird ein Auto benötigt, da es keine Busverbindung gibt. Der Parkeingang liegt 22 km von der Interamericana entfernt. Ab Liberia werden organisierte Touren angeboten. Ein Besuch des Parks ist von der Halbinsel Nicoya aus auch mit dem Boot möglich.
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