
Nationalpark Vulkan Irazu

In der Nähe der Ortschaft Cartago liegt der höchste aktive Vulkan des Landes, der Irazu, was soviel wie Donnerpunkt bedeutet. Der erste Ausbruch wurde 1723 beobachtet. Als US-Präsident Kennedy 1963 zum Staatsbesuch in Costa Rica war, spuckte der Vulkan nach 20 Jahren Ruhe wieder Rauch und Asche aus. Und das über einen Zeitraum von 2 Jahren. Das traurige Ergebnis waren 300 qkm mit Asche bedeckte Fläche sowie 100 qkm durch Schlacke und Gestein völlig verwüstete Landschaft. Im Moment sieht man vom Ausgangspunkt aus 4 Krater. Der Hauptkrater ist mit 1050 m Durchmesser und 300 m Tiefe der größte. An seinem Grund befindet sich ein gelbgrüner Schwefelsee aus dem öfters Dämpfe steigen. Sein kleinerer Nachbar, genannt "Diego de la Haya" hat einen Durchmesser von 700 m und eine Tiefe von immerhin 100 m. Die beiden anderen Krater sind erloschen.
Sie fahren von Cartago aus immer der Beschilderung nach, die Straße führt über 34 km den Berg hinauf mit zum Teil wunderbaren Ausblicken auf das Tal von Cartago. Die Straße endet beinahe am Kraterrand, wo sie den Eintritt in Höhe von 6 US $ pro Person bezahlen müssen. Die Gegend um den Krater ist beeindruckend. Neben dem Hauptkrater befindet ich ein mehrere Fußballfelder großes flaches Gebiet aus Lava. Ein Imbißwagen verkauft Speisen und Getränke. Versuchen sie möglichst frühzeitig oben zu sein und nehmen sie warme Kleidung mit, denn es wird zum Teil empfindlich kalt. Auf dem Rückweg laden einige Aussichtsrestaurants zur Einkehr ein, wobei sich in einem die wahrscheinlich größte Visitenkartensammlung des Landes befindet. Wollen sie ihre nicht auch an die Wand heften?
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