
das Tierschutzgebiet Caño Negro


Dieser Nationalpark ist besonders für Vogelliebhaber von Intereresse, denn es leben dort Störche, Schlangenhalsvögel, Kuhreiher, amerikanischer Nimmersatt, Löffelreiher, Fischreiher, Kormorane, Anhingas und viele weitere Arten. In diesem abgelegenen, etwa 10.000 Hektar großen Gebiet, welches leider in letzter Zeit einen regen Touristenzulauf verzeichnet, leben sogar Tapire, Pumas und Jaguare. Touren zum Park werden besonders von La Fortuna am Vulkan Arenal aus, aber auch von der Landeshauptstadt aus angeboten. Von der Ortschaft Cano Negro aus, die sich im Norden des Landes, nahe an der Grenze zu Nicaragua befindet, kann man auf einer schlechten Straße bis an die Landesgrenze bei Los Chiles weiterfahren und so auch das Nachbarland besuchen. Dort befindet sich auch ein kleiner nationaler Flughafen, der die Gegend mit der Hauptstadt verbindet. Der Cano Negro besteht eigentlich aus einem kleinen See, der aus zahlreichen Kanälen (canos) des Rio Frio gebildet wird. In der Regenzeit erreicht das Sumpfgebiet durch einen Anstieg des Wassers um etwa drei Meter eine Fläche von etwa 800 Hektar.
Eintritt wird aufgrund der abgeschiedenen Lage nicht kassiert, die Einrichtungen dafür fehlen. Es gibt keine Übernachtungsmöglichkeit vor Ort.
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